Ich freue
mich auf
deine
Nachricht!
Wie oft hast du schon den Nachhauseweg genommen, ohne dich erinnern zu können, wie genau du heimgekommen bist? Wann dagegen hast du zuletzt einen Baum im Detail angeschaut?
Wir lernen sehr früh, wie das Konzept Baum aussieht: Stamm, Äste, Blätter, grün. Sobald wir nur aus der Ferne einen Baum sehen, wissen wir Bescheid. Doch erst wenn wir feiner hinschauen, die Dicke des Stamms erfassen, die Form der Blätter, die Verzweigung der Äste, erhält der Moment eine Tiefe.
Unser Gehirn ist eine Effizienzmaschine. Es automatisiert Routinetätigkeiten perfekt. Über 90% unserer Denk- und Handlungsprozesse laufen unbewusst ab. Anders könnten wir gar nicht überleben. Nur etwas weniger als 10% erleben wir mit vollem Bewusstsein. Dadurch verliert das Leben an manchen Stellen seine Lebendigkeit und Tiefe. Verfügen wir doch über die Fähigkeit und das Privileg eines sehr ausgeprägten Bewusstseins und nutzen davon im Alltag so wenig.
„CHIT“ - „das Bewusstsein“ auf Sanskrit – ist die Basis unserer Yogapraxis. Es ermöglicht uns zu sehen, zu spüren, zu reflektieren, zu erkennen – so z.B. auf der Matte unsere Körperteile, den Atem oder die Form unserer Asana im Raum wahrzunehmen. Wenn wir die Chance nutzen, Yoga nicht rein als zielorientierte Körperarbeit zu praktizieren, sondern unsere Sinne nutzen, feiner in die Details der Praxis hinzuspüren, können wir lernen, auch die Details im Alltag achtsamer wahrzunehmen.
Dann wird aus dem vorbeirauschenden Nachhauseweg ein Erleben deines Lebens: Gibt es einen Baum, den du so noch nie wahrgenommen hast? Welche Formen kannst du am Himmel identifizieren? Kannst du innehalten und deine Füße im Kontakt zu Erde spüren? Lass dein Leben an Tiefe gewinnen, statt nur gelernte Konzepte abzurufen.
Yoga auf der Matte ist nur ein Teil des Yogas, das du tagtäglich praktizierst. Lust auf einen Startschuss mit mir? Mittwoch, Donnerstag und Sonntag Abend mit mir in München, mittwochs sogar online von überall aus der Welt. Schreib mir bei Interesse jederzeit.
