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mich auf
deine
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Wir haben CHIT, unser Bewusstsein, als Basis allen Erlebens kennengelernt. Unser Bewusstsein – also wahrnehmen und beobachten zu können – hilft uns, unsere Praxis, aber auch unser Umfeld, unser Sein und Tun, aber auch Begegnungen vielschichtiger zu erleben. Dies kann ein sehr aktiver Prozess sein, wenn wir zielgerichtet in die Fußsohle spüren oder eine Wolkenformation entdecken.
CHIT fragt daher: Was nehme ich wahr? Demgegenüber fragt „CHIT ANANDA“: Wie fühlt es sich an, in diesem Gewahrsein zu ruhen? Aus der reinen Beobachtung wird ein sanftes Baden im Erleben. Aus dem Tun wird ein vollkommenes Sein.
Viele von uns suchen etwas im Yoga: Stille, Entspannung, Schmerzfreiheit, Beweglichkeit, körperliche Stärkung, Workout, Ablenkung oder endlich eine bestimmte Haltung erreichen zu können. Wenn wir die Suche nur einmal aufgeben, um stattdessen die Praxis mit allem, was wir in uns auf die Matte mitgebracht haben, zu spüren, kann in dir ein stiller Moment der Verbundenheit entstehen. Egal ob geliebt oder ungeliebt: alles ist gesehen und erfühlt. Nichts muss innerlich um Aufmerksamkeit kämpfen. So kann sich unser Nervensystem entspannen und das Gewebe weicher werden. Selbst in einer fordernden Haltung kann über das Erleben deines Selbst darin mehr Leichtigkeit und Weite entstehen.
Das ist ANANDA – die Glückseligkeit nicht aus dem Heraus, was wir erleben, sondern dass wir uns selbst dabei spüren können, wie wir es erleben. Das Außen wird egal, solange wir in Verbundenheit mit uns selbst dabei sind.
Yoga in seiner meist reizarmen und langsamen Umsetzung lädt geradezu dazu ein, dies einmal auszuprobieren. Meine Stunden geben neben der gesunden Ausrichtung deines Körpers viel Zeit zum Spüren und Verbinden. Probiere es jederzeit aus.
